Zwischenstop nach Lira

Nun haben wir bereits eine Woche unserer Uganda-Reise hinter uns und es bleibt uns nur eine weitere.
Am Montagmorgen sind wir nach Lira aufgebrochen, das im Norden des Landes liegt. Auf etwa der Hälfte der Strecke haben wir in Kabbanyi, im Distrikt Luweero, Halt gemacht. Nachdem wir von der dortigen Kirchengemeinde traditionell mit einem einstündigen Gesangs- und Tanzprogramm begrüßt wurden, widmeten wir uns den eigentlichen Gründen dieses Abstechers.

Zunächst wurden etwa 30 Mahagoni-, Mvule- und Orangenbäume auf dem Grundstück der Kirchengemeinde gepflanzt. Insbesondere die Mahagoni und Mvulebäume sollen als Art Wertanlage dienen, dessen Holz in etwa 15 bis 20 Jahren für gutes Geld verkauft werden können.  
 Der zweite Programmpunkt betraf ein Projekt zur Erstellung und Bewirtschaftung einer Ananasplantage. Dazu wurde bereits von einer Gruppe der dort ansässigen Frauen ein Projektantrag geschrieben, der nun zwischen dieser Frauengruppe und Colleen Stevenson (als Vertretung des KHW Uganda) diskutiert wurde. Nachdem viele Fragen bzgl der Durchführung des Projekts angesprochen wurden, konnte der Startschuss für das Projekt durch eine Spende von Birgit und Ansgar gegeben werden.

Nach einem reichhaltigen und landestypischen Essen ging es für uns weiter nach Lira, wo wir nach Einbruch der Dunkelheit angekommen sind. 

PS:
Eine Geschichte muss hier noch „angehängt“ werden. Eine Frau kam mit ihrem Brief vom Paten ihrer Tochter den sie in 2018 erhalten hatte an. Sie hätte ihn gern nochmals übersetzt bekommen (er war nur in Deutsch geschrieben). 

„Zufällig“ war ich (Siegfried) während des Gesprächs mit Claudia vorbei gekommen und sah, dass auch Bilder vom Paten beigelegt waren … und sie Stammt aus meiner Heimat, Hannover! 

Die Freude wurde nur noch größer als sie bei der Abreise mir – stellvertretend – aus Dankbarkeit für die Patenschaft für ihre Tochter ein Huhn überreichte 😀 Sachen gibt’s, die können nur im Himmel arrangiert werden!

Übernommen aus dem nichtegal.blogspot.com post.

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