Seenotrettung darf nicht zum Verbrechen werden

Am vergangenen Donnerstag, dem 25. Juli 2019, erreichte ein Schiff von SOS MEDITERRANEE das Einsatzgebiet im Mittelmeer. Das Schiff ist damit eines der wenigen, die sich im Mittelmeer um die Rettung Schiffbrüchiger kümmern und einer humanitären Aufgabe nachkommen kann. Die Crew von SOS MEDITERRANNEE arbeitet an Bord mit einem Team von Ärzte ohne Grenzen zusammen. Der aktuelle Einsatz wird von den Hilfsorganisationen Islamic Relief, ADRA Deutschland, der Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care und der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) gefördert. Die vier zivilgesellschaftlichen Organisationen unterstützen den Einsatz im Mittelmeer, wie auch schon im Jahre 2018, und sammeln Spenden, um die Seenotrettung durch SOS MEDITERRANNEE weiterhin zu gewährleisten.

„Seenotrettung darf nicht zum Verbrechen erklärt werden. Humanitäre Hilfe ist unser Auftrag, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Religion, kulturellem Hintergrund oder Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gruppe. Wir wollen dazu beitragen, dass Menschenleben gerettet werden,“, so Beate Tohmé, Geschäftsführerin der Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care.

Seenotrettung

Noch immer fliehen monatlich hunderte von Menschen in der Hoffnung auf Zukunft über das Meer. Hoffnung auf Leben und damit ein Überleben treibt sie zu diesem zum Scheitern verurteilten Schritt. Die Reise wird zur Todesfalle für viele, darunter auch oft schwangere Frauen und Kinder. Wir wollen aktiv Menschenleben schützen, erhalten und nach unseren Möglichkeiten da Hilfe leisten wo sie nötig ist.

www.global-care.de