Einmal Gajaza und zurück …

Den gestrigen Samstag haben wir – entsprechend der vorhandenen Risikobereitschaft – für verschiedene Aktionen genutzt. Ein Teil von uns hat sich todesmutig in den Nil gestürzt bzw. stürzen lassen. In Fachkreisen nennt man so etwas Wild Water Rafting. Sie kamen begeistert und zu unser aller Freude und Dankbarkeit wohlbehalten zurück und wurden von den daheimgebliebenen „Shoppingqueens“ (und einem „Shoppingking“) willkommen geheißen.

Eine erholsame Nacht und ein köstliches Frühstück ließen uns (leider ohne Jessica, die sich heute ihrer Gesundheit widmen musste) zum sonntäglichen Gottesdienst der „Church of God Gayaza“ aufbrechen. Nach einer herzlichen Begrüßung konnten wir wieder eintauchen in das fröhliche und dankbare Glaubensleben der hiesigen Christen. Und wir mussten uns erneut fragen, auf welchem Level wir in unserem reichen Heimatland klagen und unzufrieden sind. 

Daran schloss sich ein echtes Highlight an: Wir durften auf dem von der kleinen und mutigen Gemeinde erworbenen Grundstück, auf dem ein Gemeindeneubau entstehen soll, zahlreiche einheimische Hartholzbäume pflanzen. Eine schweißtreibende aber tolle Aktion, als Zeichen der Hoffnung und des Wachstums, welche Gott denen schenkt, die IHM vertrauen.

 

Ins Staunen kamen wir, wie die Frauen der Gemeinde während der Planzaktion in kürzester Zeit ein äußerst leckeres, vielfältiges, landestypisches Essen auf den Tisch brachten, zu dem sie uns herzlich einluden.

Auch wenn es uns schwer fiel, von den Menschen der Gemeinde und in besonderer Weise von den entzückenden Kindern Abschied zu nehmen, machten wir uns innerlich reich beschenkt auf den Heimweg. Kräftiger Regen begleitete uns.
 Morgen brechen wir zu neuen Einsätzen in Lira und Luweero auf. Hierzu werden wir 6-7 Stunden Richtung Norden fahren. Wie stabil unser Internetzugang dort sein wird ist Glücksache. Schaut einfach immer wieder mal hier rein und seht, was uns dort erwartet – und danke für alle Gebete!

Übernommen aus dem nichtegal.blogspot.com post.

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