Dienstag 20.11.2018

Nächster Geburtstag – frische Brötchen! Aber wie gewohnt ging es nach dem Frühstück weiter mit der Arbeit: die Schränke wurden fertig gestellt, die ersten Betten zusammengebaut, in den Toiletten wurde Licht installiert, das Generatorhaus wurde begonnen.

Beim Mauern des Generatorhäuschens waren Philippe und Ulli etwas genervt, weil die Mauern nicht nach deutschen Maßstäben von den Einheimischen gemauert wurden. Kurzer Hand übernahmen die beiden das Mauern und konnten bis zum Tagesende das Generatorhäuschen fertig mauern.  

Die Verkleidung der Waschbecken Leitungen konnte heute angebracht und im Anschluss von Nina und Raja gestrichen werden.

Um zu überprüfen ob alle Bettteile die richtigen Maße erhalten hatten wurde zur Probe das erste Bett zusammengebaut. Bevor dann aber die Betten aufgebaut werden konnten haben wir erst mal alle Jungs Zimmer leer geräumt und geputzt, überall roch es nach Pipi. Die alten Matratzen wurden nach draußen gebracht zum trocknen und dann an arme Menschen weiter verschenkt. Die meisten Matratzen waren in keinem guten Zustand. Oft gab es in der Mitte eine Kuhle oder man hat nur noch auf den Federn gelegen. Das die Kinder so überhaupt schlafen konnten war uns nicht verständlich. Unter den Matratzen hatten die Kinder ihr ganzes Hab und Gut verstaut, weil sie keine andere Möglichkeit hatten die Dinge zu lagern.


Eines der Betten sollte breite Matratzen bekommen, dieses Bett wurde entsprechend umkonstruiert und mit einer extra Brüstung versehen, damit die kleinen 3 jährigen Jungs nicht hinaus fallen konnten.

Alle 10 Betten  konnten zusammen gebaut werden. Bei der Montage der Brüstung hat leider ein Bett nachgegeben und die obere Etage ist mit Anka abgestürzt. Wir stellten fest, dass alle Bohrlöcher, die mit einem 4,5er Bohrer gebohrt worden nicht genug halt für die Schrauben boten. So haben wir alle Gestelle mit Klötzchen verstärkt, damit die Kinder in den Betten schlafen konnten. 

Übernommen aus dem nichtegal.blogspot.com post.

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