Mittwoch 14.11.2018

Heute geht es endlich los: Unsere erste Aufgabe bestand darin eine Bestandsaufnahme zu machen.

Das Elektriker-Team: Hansjörg, Lars und der einheimische Ralph – leihweise auch Anni
Bei der Begehung der Räumlichkeiten vielen viele defekte oder fehlenden Lampenfassungen, Leuchtmittel, Schalter und Steckdosen auf. Viele Kabel hingen lose herum. Da die Kinder keine Haken für Kleidung oder Schränke haben hingen sie viele Kleidung über die Lichtschalter, die davon kaputt gingen oder auch weil die Kinder keine Aufsichtspersonen haben und oft das Licht an und ausschalten.
Die Wasserpumpe wurde aus dem 30m tiefen Schacht gezogen und überprüft. Sie hing nur noch an dem PVC Rohr und nicht an dem Seil. Jederzeit hätte das PVC Rohr brechen und die Pumpe somit abstürzen können. Der Pastor – der Hauptverantwortliche für das Waisenhaus – hatte Angst um die Pumpe, da bisher immer alles lief und ihm nicht bewusst war, dass sie jederzeit hätte kaputt gehen können und somit das gesamte Heim ohne Wasser darstehen würde.

Das Sanitär- und Maurerteam: Phillipe und Ulli, leihweise auch Anni und Reggi
Die Überprüfung der Kinderduschen ergab, dass viele Duschen verstopft waren und die meisten auch gar nicht mehr funktionstüchtig. So kümmerte sich das Team um die Toiletten und Duschen, wobei verschiedene Gegenstände aus dem Ablauf der Duschen geholt werden mussten – nun läuft das Duschwasser wieder ab!

Das Interview-Team: Raja, Nina – leihweise auch Anni und Reggi
Während die Kinder in der Schule waren nutzen die Mädels die Zeit um alle Spendenkoffer auszupacken und die Spenden zu sortieren. 
Am Nachmittag wurden schon die ersten Patenkinder interviewt. Jedes Kind sollte einmal gesehen und interviewt werden. Dabei wurden sie von dem einheimischen Leonel super toll unterstützt.

Die Schreinerei / das Sägewerk: Berti und Anka: Berti baute den ersten Tisch für das Lager, damit das ganze Werkzeug ordentlich sortiert und gelagert werden konnte. Anka kontrollierte, wie viel Material vorhanden war, was zu tun ist und stellte die Materialliste für den Einkauf zusammen. Danach fingen die beiden an ein bereits gebautes Bett zu vermessen und dann die ersten Bettelemente zu sägen.

Insgesamt kann man sagen dass der Start richtig gut verlief, wir sind sehr dankbar für den guten Verlauf. Allerdings gibt es Schwierigkeiten mit dem Internet, die Kommunikation mit daheim ist also sehr eingeschränkt.

Es gibt viel zu tun, aber wir schaffen das!

Übernommen aus dem nichtegal.blogspot.com post.

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