KUPONA: Viele fröhliche Gesichter an der Naomi Froese Schule

Während einige fleißig am neuen Mädchenschlafsaal weiter arbeiteten, lernten wir anderen die Kupona-Kids kennen. Dies sind all jene Kinder von 2-6 Jahren, deren Mütter bei TAPP sind und das Schulgeld nicht bezahlen können (und auf eine Patenschaft hoffen).

Hier lernen sie an drei Vormittagen in freudvoller Atmosphäre schon erste Lieder und Buchstaben kennen, sodass sie später dann nicht mehr mit der ersten Klasse beginnen müssen. Auch ihre Mütter, HIV positive Frauen, kommen regelmäßig hierher und wir trafen heute und erfuhren ein bisschen mehr über ihre Alltagsprobleme. Später erlebten dann alle Kupona- und Schulkinder eine große Freude, als ein Workcamper für ALLE Kinder Eis spendierte. So etwas erleben die Kinder höchstens einmal im Jahr.

Nach der Mittagspause und vor unserer Verabschiedung blieb gerade noch Zeit um in drei Klassen den jährlichen Unterricht in Zahnpflege durchzuführen. Da gibt es immer viel zu lachen, besonders wenn wir alle mit Kautabletten die Zahnbelege blau sichtbar machen, und uns dann auf neu erlernte Weise die Zähne wieder weiß putzen.
Schließlich hieß es schon wieder Abschied nehmen. Es endete, wie es begonnen hatte: mit Gesang und Reden der Schüler und Lehrer – nur dieses Mal spontan und ausgelassen.

Übernommen aus dem nichtegal.blogspot.com post.

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