Kabwangasi (02. + 03.06.2017)

Nach einem stärkenden Frühstück, macht sich die leicht „geschrumpfte“ Gruppe auf den Weg zu unserem nächsten Einsatzort: Kabwangasi. Der Schulchor begrüßt uns mit einigen Liedern und Tänzen, es folgen Begrüßungsreden des Gemeindepastors und der Schulleiterin, z.Zt. werden 110 SchülerInnen unterrichtet. Tim kürzte die Begrüßungszeremonie geschickt ab, damit wir noch genug Zeit zum Arbeiten hatten.

Kurze Einweisung und schon konnte es los gehen: Die Schwerpunkte waren die Schulerweiterung und Unterkunft für Lehrer, damit sie nicht aufgrund der weiten Anfahrt zu einer anderen Schule wechseln.
Ein neues Gebäude war schon so weit fortgeschritten, dass nur noch das Dach fehlte, was mit den Spendengeldern finanziert werden konnte und bis zum Sonntag von den ugandischen Handwerkern fertig erstellt war.

Aus Platzmangel, war die Küche schon zum Klassenraum umfunktioniert worden, erstere musste sich nun mit einem Provisorium aus Blech zufrieden geben. An diesem Gebäude war schon mit einem Haus für die Lehrer begonnen worden, aus Geldmangel aber kein Zement, sondern nur Lehm als Mörtel verwendet worden. Diese Mauern wurden zurückgebaut, da konnten sich unsere jungen MitarbeiterInnen so richtig austoben, dass sie viel Spass dabei hatten, war nicht zu übersehen bzw. zu überhören. Auch hier konnten mit den ugandischen Bauarbeitern gemeinsam, die Maurerarbeiten weitgehend abgeschlossen werden, einschließlich dem Einbau einiger Gitterfenster.

Die Kirche und das große Schulgebäude bekamen einen Außenputz und unsere unermüdlichen Bauexperten setzten diverse Fenster ein, sodass trotz der Kürze der Zeit eine ganz offensichtliche Veränderung beim gesamten Projekt eingetreten war.

 

Die notwendigen Ersatzteile für den Brunnen konnten wir zumindest mitbringen, sie müssen nur noch eingebaut werden.

Besuche bei den AIDS – Kranken im Rahmen des TAPP – Programms waren selbstverständlich wieder Bestandteil unserer Aufgaben.

Für die geplante Klinik mussten leider erst die Medikamente besorgt werden, was einige Zeit brauchte: das Fahrzeug, musste erst die Naturalien, sowie die „Chefköchin“ (Grace, die Frauenbeauftragte für unseren Gemeindebund in Uganda) für unser Mittagessen vorbeibringen; danach konnte ich, Friedbert, mit Maikel (Pastor & Ehemann von Grace), in die nächste Stadt (nahe der Grenze nach Kenia), fahren; nachdem wir die richtige Apotheke gefunden hatten (die größere Mengen an Medikamenten verkauft), konnten wir unseren geschätzten Bedarf einkaufen und auf unserem Motorrad verstauen.

Nach dem Mittagessen, um 14 Uhr, konnte dann endlich die Klink starten. Elias betätigte sich als Optiker, Jannice übernahm die Apotheke, Grace war ihre Übersetzerin und Maikel bei mir; nachdem wir 56 Patienten behandelt hatten, mussten wir am Abend die letzten 15 Patienten auf den nächsten Tag vertrösten.

 
 
 

Am Samstag hatten wir, mit kurzer Unterbrechung für die Mittagspause, immerhin 102 Kranke gesehen und behandelt.

Zur Verabschiedung sangen die Frauen vom TAPP – Programm für uns, nach den Dankesansprachen, verteilten wir unsere Geschenke an Schule, Gemeinde und alle MitarbeiterInnen. Es fiel uns sichtlich schwer, diese nette Gemeinschaft zu verlassen, aber wir konnten uns freuen und durchaus ein wenig stolz auf uns sein, was wir in der kurzen Zeit erreicht hatten; vor allem aber danken wir Gott, für alle Gesundheit & Bewahrung, sowie SEINE Hilfe bei allen Aufgaben!

Übernommen aus dem nichtegal.blogspot.com post.

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