Schicksale unserer Patenkinder 2

Heute möchten wir euch die Geschichte von Tahi* erzählen. Auch Tahis Geschichte zeigt deutlich, wie relevant ein Patenschaft für jungen Menschen in Entwicklung- und Schwellemländern sein kann.

Tahis Eltern verstarben an den Folgen von HIV/AIDS – der Vater im Jahr 2007, die Mutter im Jahr 2010. Der Tod der Mutter hat sie sehr mitgenommen. Sie bricht noch heute in Tränen aus, wenn sie erzählt, wie sehr sie ihre Mutter vermisst. Seitdem leben Tahi und ihr Bruder bei der Familie des verstorbenen Vaters. Mercy* , die als Vormund für die Kinder verantwortlich ist, ist verwitwet und hat selbst neun Kinder.

Jeden Morgen geht sie auf den Markt und verkauft Gemüse aus ihrem Garten. Die Einnahmen sind aber viel zu gering. Es ist ein täglicher Kampf, das Essen für alle auf den Tisch zu bringen und für das aufzukommen, was die elf Kinder benötigen. Häufig fehlt das Geld für gute Nahrung, Kleidung, medizinische Betreuung oder die Schulgebühren. In ihrer Not bat uns Mercy um Hilfe für End. Durch eine Patenschaft kann sie umfassend versorgt werden und regelmäßig zur Schule gehen – was zurzeit nicht immer möglich ist. Es wäre ein großes Geschenk für Tahi. Sie ist gerade in der 5. Klasse und ein intelligentes Mädchen, das gute Leistungen erbringt. Ihr Wunsch ist es, zu lernen und selbst einmal Lehrerin zu werden.

Sambia gehört zu den Ländern mit der höchsten HIV-Infektionsrate und infolgedessen mit einer großen Zahl von AIDS-Waisen. Viele von ihnen werden von Verwandten oder Bekannten aufgenommen. Einige leben auf der Straße und nur wenige finden Platz in einem Waisenhaus. Die meisten der Waisen werden keine formale Schulausbildung erhalten.

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