Patenschaften – eine Erfolgsgeschichte Teil 1

Zum Beispiel Äthiopien.

Wir sind bemüht, auch die Familien der Patenkinder zu fördern, um die allgemeinen Lebensbedingungen zu verbessern. So unterstützen wir Familien beispielsweise durch den Kauf von Tieren oder Pflanzen für Zucht oder durch Material oder Werkzeug für den Start eines Kleingewerbes. Diese Familien erhalten dann einen Betrag von ca. 200 Euro. 2013 betraf das ca. 90 Familien.
Unser ehem. Vorsitzender, Pastor Reinhard Berle, besucht das Land regelmäßig. Bei seinem letzten Besuch im Dezember 2013 konnte er bei einem der „Patenschafts-Kindertage“ dabei sein und war beeindruckt von der guten Organisation und dem fröhlichen Miteinander:
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„Ich habe bei meinen Besuchen eine Familie kennengelernt, die durch die Patenschaft ihres Kindes insgesamt Hilfe erfahren hat: Das Kind ist in unser Patenschaftsprogramm aufgenommen worden. Die Eltern leben nicht mehr und die Großeltern kümmern sich um einige Enkel. Da der Opa die Familie mit seinem geringen Gehalt, das er als Wachmann verdient, kaum ernähren konnte, war an einen Schulbesuch schon gar nicht zu denken. Unsere Mitarbeiter gaben dann den Anstoß für eine kleine Ziegenzucht: Zu dem Gelände, auf dem er als Wachmann arbeitet, gehört eine große Wiese, auf dieser können Ziegen grasen und mit geringem Aufwand aufgezogen werden. Vom Verkauf der Ziegen kann der Familienetat aufgebessert werden. Die Oma hat ein Händchen für Pflanzen. Sie züchtet kleine Blumen und verkauft sie. Für beide Vorhaben stellte das Kinderhilfswerk die Erstfinanzierung zur Verfügung.
Ziel ist es, den Familien und Patenkindern zu ermöglichen, eines Tages auf eigenen Beinen stehen zu können und den Kreislauf der Armut zu durchbrechen.

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Besonders gefreut habe ich mich auch, Tsedale Shitayewiederzutreffen. Als sie in unser Patenschaftsprogramm aufgenommen wurde, lebte sie bei ihrer Tante in sehr ärmlichen Verhältnissen. Sie teilten sich zu sieben Personen einen Raum und versuchten, sich durch Betteln und Gelegenheitsarbeiten über Wasser zu halten. Durch die Patenschaft konnte Tsedale zur Schule gehen, wurde ausreichend ernährt und medizinisch versorgt. Nach ihrem Abschluss absolvierte sie eine Ausbildung zur Buchhalterin und machte ein Praktikum im Büro des KHW. Mittlerweile arbeitet sie dort festangestellt und unterstützt unsere Mitarbeiter nach Kräften.“

Tsedale hat ihre Chance genutzt und ist vielen Patenkindern ein Vorbild!
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